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Überwinterung mit LED-Pflanzenlampen

Was muss man für eine erfolgreiche Überwinterung mit LED-Pflanzenlampen alles beachten?

In den letzten Jahren ist ein weiteres Hilfsmittel aus dem professionellen Gartenbau für die private Anwendung zugänglich gemacht worden. Die Pflanzenlampen haben einen regelrechten Trend bei der Überwinterung mediterraner Pflanzen ausgelöst. Doch viele Pflanzenliebhaber haben noch sehr viele Fragen über Sinn und Zweck, Art und Anwendung dieser Technologie, welche wir in der Folge beantworten möchten.

Pflanzenlampen / Pflanzenleuchten – Die Grundlagen

Die berechtigte Angst vor der dunklen Jahreszeit: Während es in der mediterranen und subtropischen Heimat unserer Pflanzen jetzt noch sonnig und hell ist, werden unsere Tage nun immer kürzer und dunkler. Zum Leben brauchen die Pflanzen Wasser, Kohlendioxid und eben viel Licht. Das Chlorophyll in den immergrünen Blättern absorbiert das Licht und die Pflanze macht dann aus den drei Ausgangsstoffen Glucose und Sauerstoff. Den Sauerstoff scheidet die Pflanze aus – er ist nur ein „Abfallprodukt“. Die Glucose (Traubenzucker) ist die eigentliche Nahrung der Pflanze.
Die Pflanze braucht also Licht um sich zu ernähren, jedoch kann das Chlorophyll nicht jede Art von Licht gleich gut absorbieren. Licht ist hier nicht gleich Licht. Vor allem das rote und blaue Farbspektrum wird von den Pflanzen genutzt. Die Wellenlängen dazwischen brauchen Mensch und Tier zum sehen, sind aber für die Pflanzen weniger hilfreich. Die richtigen Wellenlängen spielen also eine zentrale Rolle. Ebenso muss auf das richtige Verhältnis von rot und blau geachtet werden. 
Der zweite für Pflanzen wichtige Bestandteil ist die Lichtintensität bzw. der photosynthetisch aktive Photonenfluss gemessen in PPF*. Ist dieser Wert bei einer Leuchte hoch und gleichzeitig ihr Verbrauch in Watt gering hat man die perfekte Pflanzenlampe gefunden. 
*Es gibt noch weitere Messgrößen und Einheiten aber wir wollen nicht zu technisch werden.

LED-Pflanzenstrahler mit rotem Spektrum: Blüten und Früchte wachsen bevorzugt

Arten von Pflanzenlampen – Welche ist am besten?

1. Nicht geeignete „Pflanzenlampen“ 

Es gibt noch Anbieter, die versuchen normale Glühbirnen oder teilweise gefärbte Halogenglühlampen als Pflanzenlicht zu verkaufen. Diese sind völlig ungeeignet und ineffizient. Der Rotanteil ist zu hoch – die Pflanzen bekommen bestenfalls lange, schlappe Triebe (vergeilen). 

2. Gut geignete Pflanzenlampen 

Neonröhren und Energiesparlampen gehören zu den Leuchtstofflampen und sind im Grunde genommen gleich aufgebaut. Mittels Starter wird ein Gasgemisch entzündet. Es leuchtet mit größerem Blauanteil und ist günstig in der Anschaffung. Nachteil Neonröhre: Sie streut viel zu stark und muss deshalb unmittelbar über die Pflanze gehängt werden. Die Energiesparlampe kann mit einem geeigneten Reflektor besser fokussiert werden. (Beispiel: Pflanzenlampe „Meine Orangerie“)

3. Traditionelle Profi-Lampen

Natriumdampflampen werden häufig im professionellen Gartenbau verwendet. Sie haben zwar nicht die idealen Farbtemperaturen, sondern streuen eher oranges Licht, dafür ist ihre Lichtintensität sehr hoch. Diese „Photonen-Kanonen“ werden leider auch sehr heiß, weshalb sie einen großen Abstand zu den Pflanzen benötigen. Außerdem verbrauchen sie sehr viel Energie.

4. Der neue Herausforderer – LED-Technik als perfekte Mischung?

LED-Strahler sind in den letzten Jahren enorm weiter entwickelt worden. Hier wird das Angebot sowohl im professionellen Gartenbau als auch für den Privatanwender immer größer. Sie haben viele Vorteile und ihr „Nachteil“ war bisher nur der relativ hohe Anschaffungspreis. Sie sind extrem Energie-Effizient. Sie können hohe Lichtintensitätswerte erreichen bei sehr geringem Stromverbrauch. Gleichzeitig kann man bei ihnen das Farbspektrum  des emitierten Lichts sehr genau einstellen. Wohlgemerkt „kann“ das so sein. Leider werden jedoch mit der Fülle der Angebote auch viele „Pfuschprodukte“ auf den Markt geworfen, die weder das eine noch das andere Kriterium optimal erfüllen. Was noch viel schlimmer ist: Gerade in diesem Bereich werden Sicherheitsvorgaben, die dazu dienen Produkte sicher zu machen, Verbraucher zu informieren sowie zu schützen und die Umwelt zu schonen häufig nicht eingehalten. Deshalb haben wir mit dem Einsatz und Angebot der LED-Strahler lange gezögert, bis wir einen Hersteller aus Hamburg gefunden haben, der für uns die perfekt auf mediterrane Pflanzen abgestimmten LED-Pflanzenlampen zusammen setzt. Jeder Strahler wird bedarfsgerecht und schnell in Deutschland montiert und erfüllt die höchsten Qualitäts- und Sicherheitsansprüche. Diese Produkte können wir nun guten Gewissens als Ideallösung für die Überwinterung von Zitrus- und anderen mediterranen Pflanzen empfehlen. Hier finden Sie unsere Auswahl an LED-Pflanzenstrahlern.

LED-Highbay-Strahler 100 Watt – Neu bei uns im Sortiment. Extrem Leistungsstarker LED-Pflanzenstrahler mit Deckenbefestigung.

Pflanzenlampen: Wer braucht sie und wer nicht?


Die meisten Leser, die bisher keine Probleme bei der Überwinterung ihrer Pflanzen hatten, werden wahrscheinlich bis hierhin gar nicht gelesen haben. Klar ist: Wer das perfekt abgestimmte Winterquartier für seine mediterranen Schätze schon gefunden hat benötigt keine Pflanzenlampen. Für alle anderen können Pflanzenlampen völlig neue Möglichkeiten eröffnen. Für sie macht die Überwinterung mit LED-Pflanzenlampen Sinn.

Es ist bekannt, dass die Ansprüche der Pflanzen an ihr Winterquartier vor allem aus den beiden Faktoren Raumtemperatur und Licht bestehen. Dabei gibt es verschiedene Idealkombinationen von „warm & sehr hell“  über „mittelkühl & mittelhell“ zu „Kühl & etwas dunkler“. Leider gibt es aber dazwischen eine Vielzahl ungünstiger Kombinationen, die die Pflanzen im Winterquartier leiden lassen. Oft können wir die Temperatur der zur Verfügung stehenden Räume nicht so gut beeinflussen. Mit den LED-Pflanzenstrahlern ist es aber nun ein Leichtes die Lichtverhältnisse an den Raum anzupassen. Hierin besteht das große Potential, die Überwinterung optimal zu gestalten.

Der LED-Pflanzenstrahler als Birne mit E27-Fassung
Macht aus einer beliebigen Lampe mit Standard-Fassung eine Pflanzenlampe.

Überwinterung mit LED-Pflanzenlampen – Die richtige Anwendung

Die Anwendung von LED-Pflanzenlampen ist relativ einfach. Alle unsere Strahler werden standardmäßig mit Stecker geliefert. Alles was ihr braucht, ist also eine Steckdose in der Nähe oder ein Verlängerungskabel und optional eine Zeitschaltuhr, um die Einschaltzeit zu automatisieren. 
Position zur Pflanze: Auch wenn LED-Strahler nicht heiß werden und somit für die Pflanzen nicht gefährlich sind, empfiehlt es sich einen Abstand von 30-100cm zu den Pflanzen einzuhalten. Je größer die Distanz, desto größer die bestrahlte Fläche (bei abnehmender Lichtintensität). Die Wirkungsfläche lässt sich im abgedunkelten Raum ganz einfach sehen.
Art des Strahlers: Legt ihr mehr Wert auf die Entwicklung der Pflanze als Ganzes, greift zum Strahler mit höherem Blau-Anteil (Pflanzenzucht und Wachstum). Möchtet ihr vor allem die Blütenbildung und Fruchtentwicklung unterstützen, nehmt ihr einen höheren Rot-Anteil (Blüten und Früchte). Dabei sind alle Sorten für die Überwinterung eurer Pflanzen hervorragend geeignet. Es geht hier nur um die Setzung von Schwerpunkten in der Entwicklung.
Nutzungsdauer: Die Dauer der täglichen Bestrahlung sollte nicht zu kurz gewählt werden, um die natürliche Länge des Tages zu imitieren. Alles zwischen 8-12 Stunden ist okay. Ich würde mit 10 Stunden beginnen. Die Intensität wird besser über die Kraft der Lampe und die Entfernung zur Pflanze gesteuert.
Stromkosten: Die monatlichen Kosten halten sich trotz der 10 Stunden Nutzung übrigens sehr in Grenzen. Ein 10 Watt-Strahler verbraucht Strom für ungefähr 80 Cent, ein mittlerer 35 Watt-Strahler 2,80 € und die extrem leistungsstarken 100 Watt-Strahler liegen bei ca. 8,00 € im Monat. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 0,29 € pro Kilowatt-Stunde. Wie viele Pflanzen pro Stahler? Hier kommt es natürlich sehr auf die (Kronen-)Größe eurer Pflanzen an. Faustregel für mittelgroße Pflanzen (Mezzo-Größen):
10 – 14 Watt: bis zu 3 Pflanzen
35 Watt: bis zu 5 Pflanzen
56 Watt: bis zu 7 Pflanzen
100 Watt: bis zu 10 Pflanzen
Eine deutlich ältere und größere Pflanze kann aber auch alleine den Platz unter einem großen Strahler einnehmen. Hier müsst ihr ein bisschen abschätzen, was am besten passt.

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