Schädlinge Zitruspflanzen

 

Wie auch bei vielen heimischen Pflanzen sind Schädlinge an Zitruspflanzen ein leidiges Thema, das so manchen Zitrusfreund beschäftigt. Einige Schädlinge können Zitruspflanzen erheblich belasten und sollten daher entsprechend beseitigt werden. Dabei sollte zunächst immer eine mechanische oder natürliche Methode angewendet werden, um Pflanze, Früchte und vor allem die Umwelt nicht ohne Not mit Giften zu belasten. Nicht zu vernachlässigen ist die Prävention bei widerstandsfähigen, gesunden Pflanzen. Ein professioneller Dünger mit seinen spezifischen Spurenelementen erhöht die Widerstandskraft der Pflanzen. Auch eine möglichst kühle Überwinterung unterstützt die Prävention gegen Schädlinge an Zitruspflanzen, in einem warmen Winterquartier dagegen können sich die Schädlinge häufig ungehindert ausbreiten.

Zitruspflanzen Schädlinge

Blattläuse sind die bekanntesten Schädlinge (Foto: Werner Weg)

Schädlinge Zitruspflanzen – Spinnmilben

Die winzigen, ca. 1 mm großen Spinnmilben gehören zu den Spinnentieren. Sie siedeln sich häufig auf den Unterseiten der Blätter an, wo sie die Zellen anstechen und den Pflanzensaft aussaugen. In die leeren Zellen strömt Luft, sie erscheinen dann als winzige silbrige, später grau werdende Flecken, die auch auf den Blattoberseiten sichtbar sind. Diese Schädlinge am Zitronenbaum verbreiten sich rasch und überziehen dabei die Blattunterseiten und Triebspitzen der Pflanze mit ausgedehnten, feinen Gespinsten. Der Baum erhält dadurch ein fahles Aussehen. Bei stärkerem, länger andauerndem Befall vergilben und vertrocknen die Blätter.
Wärme und trockene Luft bilden günstige Voraussetzungen für einen Spinnmilbenbefall, der an Pflanzen, die in zentralgeheizten Wohnräumen stehen, oft auftritt. Häufiges Einsprühen der Pflanze mit kalkarmem Wasser sollte einem Befall durch Spinnmilben vorbeugen.
Ein Anfangsbefall kann mit Wasser aus einer Spritzflasche abgespült werden. Diese Maßnahme muss jedoch mehrmals pro Woche wiederholt werden, damit auch die inzwischen aus den Eiern geschlüpften Tiere beseitigt werden. Fällt der Befall nicht direkt im Anfangsstadium auf, reicht die mechanische Behandlung wahrscheinlich nicht mehr aus und es muss zu einem möglichst sanften Mittel gegriffen werden. Hierbei sollte die Wahl bei Zitruspflanzen unbedingt auf biologisches und für den Obstbau geeignetes Mittel fallen. Unsere Produkt-Empfehlung:

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Schädlinge Zitruspflanzen

Eine Spinnmilbe (Foto: der-addi)

Schädlinge Zitruspflanzen – Schildläuse

Emsige Betriebsamkeit von Ameisen auf dem Zitronenbaum sollte ein Anlass sein, die Pflanzen einmal genauer zu untersuchen. Ameisen lieben Süßes und Klebriges, so auch den sogenannten Honigtau, den die an Zitronenbäumen oft schmarotzenden Schildläuse produzieren und mit ihrem Kot ausscheiden. Bei näherem Hinsehen entdeckt man auf den Blättern, den Blattstielen und Zweigen auch ohne Lupe winzige, bräunlich gefärbte ovale bis runde Schildchen, die sich mit einer Nadel leicht abheben lassen. Unter ihnen befinden sich die festsitzenden Weibchen der Schildläuse mit einer Vielzahl von Eiern und Larven. Die männlichen Tiere sind dagegen geflügelt. Nur die Weibchen treten als Schädling auf. Sie saugen den Pflanzensaft und geben dabei giftigen Speichel ab, der das umgebende Pflanzengewebe abtötet.

Schädlinge Zitruspflanzen

Schildläuse sind häufig vorkommende, aber zum Glück gut zu bekämpfende Schädlinge an Zitruspflanzen.

Kleinere Befallsmengen können abgehoben oder mit einem in Spiritus getränkten Wattebausch abgerieben werden. Wirkstoffe, die für die Tiere giftig sind, können die Schilde nicht durchdringen. Bei größerem Befall kann daher ein Bestreichen mit Öl helfen. Der Ölfilm überzieht den Schild und lässt die darunter sitzenden Schildläuse ersticken. Wichtig sind hierbei kurzfristige Wiederholungen zur Erfassung der aus den Eiern geschlüpften Larven. Auch die Ansiedelung dieser Schädlinge am Zitronenbaum wird durch zu niedrige Luftfeuchtigkeit begünstigt. Häufiges Einsprühen der Pflanzen hilft, dem Befall vorzubeugen.

Schädlinge Zitruspflanzen –

Woll- und Schmierläuse

Eng verwandt mit den Schildläusen sind Woll- oder Schmierläuse. Die ca. 2 – 3 mm großen Weibchen dieser Arten bilden keine Schilde, sondern überziehen die Oberseiten ihrer Körper zu ihrem Schutz mit einer hellen, mehlig aussehenden Wachsschicht. In diese legen sie ihre Eier ab. Die Tiere bleiben dabei im Gegensatz zu den Schildläusen frei beweglich. Sie sind auf den Unterseiten der Blätter und in den Blattachseln zu finden. Auch diese Arten schädigen die Pflanzen, indem sie den Pflanzensaft saugen.
Da sie recht gut erkennbar sind, können sie bei noch geringem Befall mit einem kleinen Hölzchen abgesammelt oder mit einem in Spiritus oder Alkohol getauchten Wattestäbchen abgewischt werden.

Schädlinge Zitruspflanzen

Eine Wolllaus (Foto: Ursula Erckmann)

Ein besonders auffälliger Schädling ist die Australische Wollschildlaus, die durch Pflanzenimporte aus ihrer Heimat Australien und Neuseeland auch nach Mitteleuropa eingeschleppt wurde. Auf Zitrusplantagen verursacht sie immer wieder größere Schäden.
Die flügellosen, ca. 5 mm großen Weibchen tragen einen Eisack mit sich. Dieser kann eine Länge von ca. 1 cm erreichen und weist mehrere Längsrillen auf. Das Weibchen und der Eisack sind von einer meist weißen, puderartigen Wachsumhüllung umgeben und auf den befallenen Pflanzen recht gut zu erkennen. Sie können daher leicht abgesammelt werden. Der Zitronenbaum ist danach immer wieder auf weitere Exemplare dieser Schädlinge zu kontrollieren, die aus eventuell zurückgebliebenen Eiern geschlüpft sind. Sollte die Plage so nicht fort bleiben, sollte mit einem geeigneten, leichten Mittel gegen die Eier vorgegangen werden. Auch hier wieder unsere Empfehlung:

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Schädlinge Zitruspflanzen – Minierfliege

Die Larven der Minierfliegen leben im Blattinneren und erzeugen dort durch ihre Fraßtätigkeit gewundene Fraßgänge. Diese sind durch ihre silbrig-weiße oder auch gelbliche Färbung gut erkennbar. Hält man ein befallenes Blatt ins Gegenlicht, sind oftmals auch Kotkrümelchen oder die Larve selbst zu sehen.
Ein Befall durch Minierfliegenlarven beeinträchtigt zunächst einmal deutlich den Zierwert der Pflanze. Bei größerem Befall wird der Zitronenbaum durch diese Schädlinge jedoch auch geschwächt. Bei geringem Auftreten können die Maden in ihren Minen zerdrückt werden. Stark befallene Blätter sollten entfernt werden.

Schädlinge Zitruspflanzen – Dickmaulrüssler

Dieser flugunfähige Käfer wird ca. 1,5 cm groß und ist dunkelbraun gefärbt. Tagsüber ist er kaum anzutreffen, er ist nachtaktiv. Der erwachsene Käfer frisst vom Blattrand her Einbuchtungen in die Blätter. Seine Larven leben in der Erde, wo die die Pflanzenwurzel schädigen.

Schädlinge Zitruspflanzen

Dickmaulrüssler (Foto: Uta Höpner)

Die Käfer können morgens oder abends auf frischer Tat ertappt und abgesammelt werden. Ein eindeutiges Indiz für den Dickmaulrüssler sind buchtenförmige Fraßstellen an den Blättern. Nicht ganz so einfach ist das Aufspüren der Larven, da diese auf Grund ihrer unterirdischen Lebensweise kaum auszumachen sind. Zudem sollten Zitronenbäume lediglich alle 2 – 3 Jahre und zu Beginn der Vegetationsperiode umgetopft werden. Dann allerdings ist es ratsam, das Pflanzsubstrat gründlich auf ein etwaiges Vorhandensein der gelblichweißen, ca. 1,5 mm großen, halbmondförmig gekrümmten Larven zu untersuchen. Ein Gegenmittel sind Nematoden, das sind im Handel erhältliche Nützlinge, die in die Erde eingebracht werden und den Larven des Dickmaulrüsslers zu Leibe rücken.

Schädlinge Zitruspflanzen

Dickmaulrüssler sind unangenehme Schädlinge bei Zitruspflanzen

Schädlinge Zitruspflanzen – Schnecken

Weniger für das Laub als vielmehr für manche Früchte sind Schnecken, vor allem Nacktschnecken eine Plage. Das Foto zeigt Fraßspuren von Nacktschnecken an einer buntlaubigen Orange.

schädlinge zitrus

Fraßspuren einer Nacktschnecke an einer Orange (Foto: Ralf Jacobs)

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Fragen & Antworten zum Thema

  1. Monika Hinterhofer

    Hallo Dominik,

    Wir haben unseren Zitrusbaum schon seit über 15 Jahren. Viele Spaziergehen, die an unserem Haus vorbeigehen, beneiden uns um diesen Baum. Er trägt enorm viele Früchte und scheint bis jetzt aus sehr gesund gewesen zu sein.

    Im Winter sind die Pflanzen (wir haben auch ein schönes Orangenbäumchen) entweder (bei > 0 Grad) vor der Garage in der Sonne, wenn es kälter wird, schieben wir sie in die Garage. Dort ist es frostfrei und tagsüber haben wir auch eine spezielle Neonröhre (die anscheinend das Wachstum fördert). Bei Schönwetter kommen sie dann wieder tagsüber vor die Garage.
    Gedüngt werden die Pflanzen alle 1-3 Monate.

    Seit einigen Wochen werden beim Zitrusbaum vor allem die unteren Blätter welk und vertrocknet. Gegossen wird der Baum genug. Es kommt uns auch so vor, als ob er das Wasser nicht richtig aufnehmen kann, da er auch nach mehreren Tagen nach dem Gießen schwer und feucht ist.

    Wir haben vor einigen Tagen einen Großteil der Zitronen heruntergenommen (ich schätze ca 40 Stk!) und die stark verwelkten Äste zurückgeschnitten. Ich hoffe, das war richtig.

    Bitte kannst du uns helfen?? Wir hängen sehr an diesem Baum!!!

    Vielen vielen Dank!

  2. Richard

    Hallo
    Ich habe Probleme mit meinem Zitronenstaemmchen im Winterquartier.
    Hatte es bis letzte Woche auf dem Dachboden unter einem Dachfenster bei einer Temperatur von 5_8 Grad stehen.In den letzten zwei Wochen hat es einzelne Blätter verloren,dann vermehrt.Temperatur sank auf 1Grad.
    Habe es ausgetopft um zu sehen ob es zu feucht ist , war total trocken.
    Habe es durchdringend gegossen und ins Treppenhaus an ein Südfenster gestellt wo es jetzt bei 15 Grad steht.
    Seitdem wirft es noch viel mehr Blätter ab. Manche abgefallenen Blätter haben auch einen braunen Fleck.
    Können sie mir weiterhelfen.

    1. Chantal Keller

      Hallo,
      wahrscheinlich reagiert das Bäumchen jetzt gestresst auf den Standortwechsel. Bei 15 Grad ist die Pflanze nicht mehr in der Winterruhe und braucht dementsprechend viel Licht. Wenn der Blattfall weiterhin anhält, sollten Sie die Pflanze entweder wieder kühler stellen, damit sie wieder in die Winterruhe wechselt, oder mit einer Pflanzenlampe stundenweise zusätzlich beleuchten. Das sollte den Blattfall stoppen.
      Viele Grüße,
      C. Keller

  3. Sylvia Jesse

    Hallo Herr Große Holtforth,
    ich benötige erneut Ihren Rat. Mein Kumquat Baum steht seit Oktober im Wohnzimmer und fängt seit ca. 8 Wochen an die Blätter abzuwerfen und die Äste werden trocken. Leider weiß ich keinen Rat mehr. Er steht hell und wird gegossen und erhält auch alle 2 Monate einen Bio Citrus Dünger mit dem gießen. Haben Sie einen Tipp für mich was ich tun kann?
    Herzliche Grüße
    Sylvia Jesse

    1. Chantal Keller

      Hallo Frau Jesse,
      wenn sich die Blätter vor dem Abwurf nicht verfärben, kann Lichtmangel die Ursache sein. Pflanzenverwertbares Licht wird durch doppelt verglaste Fenster gefiltert, deshalb kann es zu Lichtmangel kommen, obwohl es „hell“ aussieht. Wenn die Blätter sich verfärben oder einrollen, kann zu viel oder zu wenig Wasser die Ursache sein. Wenn Sie das Bäumchen gießen, dann immer durchdringend, damit der gesamte Wurzelballen mit Wasser versorgt wird.
      Viele Grüße,
      C. Keller

  4. Alexander Müller

    Hallo,

    ich habe seit ca. 10 Monaten einen Zitronenbaum. Er trägt seit ca. Juni auch schon einige Früchte. Diese werden jedoch nicht gelb. Seit November steht der Baum nun bei uns im Wohnzimmer bei ca. 21 Grad, direkt am Fenster da wir keinen kühlen und hellen Raum haben. Es scheint als würde der Platz gefallen da wir immer wieder viele Blüten am Baum haben.
    Seit einigen Tagen beobachte ich allerdings, dass eine der Früchte viele weiße Punkte bekommt. Das eine oder andere Blatt bekommt braune Flecken, das hatten wir aber den ganzen Sommer durch auch schon mal.
    Muss ich mir sogen machen?

  5. Stephan

    Hallo

    habe eine grosse Zitronenpflanze (2 Pflanzen als Spalier 1,80 hoch) aus Italien. Die Pflanze habe ich jetzt schon 4 Jahre und sie hat schon sehr viel getragen. Leider hatte ich immer Probleme mit Schädlingen und musste sie mehrmals Spritzen. Letztes Jahr habe ich sie im Winter ins Treppenhaus gestellt ( Nordseite vor ein großes Fenster bei ca 12 Grad. Leider hat sie dann wieder Schädlinge bekommen welche ich dann nicht gut in der Griff bekommen habe. Bis sie wieder rausdurfte hat sie dann leider so gut wie alle Blätter abgeworfen und war nur noch ein Holzskelett. Habe dann viele Äste abschneiden müssen weil sie nicht mehr grün waren und innen auch ganz trocken. Habe eig alles tote Holz abgeschnitten und sie trieb dann auch wieder schön aus den Sommer über. Jetzt ist sie wieder seit 3 Wochen im Treppenhaus und einer der 2 Stämme beginnt jetzt die Blätter von innen her dunkelbraun zu Färben und dann einzurollen bzw. abzuwerfen. Das ist aber nur am linken Stamm und die Blattstiele sind in der Mitte wie hohl und auch dunkel. Ansonsten treibt der Baum und auch an der betroffenen Seite. Dort wo er die neuen Blätter alle wieder verloren hat sieht es wieder so aus als ob die Äste absterben würden ( Die Dornen sind ganz dunkelbraun und auch eher weich und biegsam, die dickeren Äste sind braun und sehen sehr ungesund aus.
    Was könnte das sein und wie kann ich meinem Bäumchen helfen? Ich hoffe es ist verständlich erklärt und es gibt eine Lösung. Denke nicht dass er zuwenig Licht bekommt und auch ( zumindest jetzt) nicht zu feucht ist. Thermometer sagt 12-13 Grad im Treppenhaus.

    Mit freundlichen Grüßen
    Stephan

    1. Chantal Keller

      Hallo Stephan,
      wenn die Blätter braun werden und sich einrollen, kann ein Wurzelproblem die Ursache sein. Hat die Zitrone zeitweise Staunässe gehabt oder lange Zeit zu trocken gestanden? Wie haben Sie die Schädlinge bekämpft? Evtl. hat das Mittel das Laub geschädigt.
      Viele Grüße,
      C. Keller

  6. Patrick Holzdörfer

    Hallo Orangerie-Team,

    Erstmal muss ich ein großes Lob loswerden. Im Frühjahr habe ich mir bei Ihnen einen Zitronen- und einen Orangenbaum bestellt, habe qualitativ noch nichts vergleichbares gefunden, Wachstum und Fruchtbildung sind 1a.
    Leider hat mein Orangenbäumchen jetzt ein Problem. Es bilden sich so weiße Belege zwischen Stiel und Frucht. Es sieht aus wie Schimmel. Können Sie mir erklären was das ist? Wäre zu schade die Früchte zu verlieren.

    Mit freundlichen Grüßen
    Patrick Holzdörfer

      1. Martin

        Hallo Orangerie-Team,

        auch von mir ein großes Lob für die Seite!!

        Ich antworte auf diesen Thread, weil sich bei meinem Kumquats-Bäumchen ebenfalls weiße Belege auf den Blättern gebildet haben. Darf ich Ihnen ebenfalls ein Foto von der Situation auf die oben angegebene Email Adresse schicken?

        Vielen Dank vorab
        mit freundlichen Grüßen
        Martin

        1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

          Sind es schwarze „Muscheln“? Dann sind es Schildläuse, die sie mit einer alten Zahnbürte abbürsten können.
          Wenn Sie chemischen Pflanzenschutz einsetzen, können Sie die Orangen nicht mehr essen.
          Viele Grüße
          D. Große Holtforth

    1. Oliver Hirschberger

      Hallo, ich habe ein Problem mit meinem Mandarinen- und Limettenbäumchen. Die Blätter ringeln sich ganz stark ein und die Pflanzen kümmern. Außerdem sind die Blattränder irgendwie angenagt. Ich hab von beiden Pflanzen auch Fotos gemacht dieich gerne per mail senden kann. Hat irgendwer eine Idee was ich dagegen tun kann?
      LG, Oliver

  7. Lisa

    Hallo,

    An meinen Zitronen und Calamondin Orangen entdeckte ich leider wieder Spinnmilben, obwohl ich sie jeden Abend mit Wasser aus der Sprühflasche benetze. Der Befall ist auch noch nicht stark, man kann einzelne Tierchen auf den frischen Blättern erkennen. Letztes Jahr habe ich es mit einer Schmierseifen-Spiritus-Lösung probiert, allerdings wurden alle Stämmchen entlaubt (ich weiß nicht ob es am schlechten Zustand der Pflanzen aufgrund der Schädlinge oder an der Lösung lag).

    Ich möchte die Schädlinge loswerden, damit dies nicht noch einmal passiert, egal wie.
    Was können sie mir an Mitteln, Verfahren oder Mischungen empfehlen, mit denen ich die Spinnmilben loswerde? Theoretisch muss ich die Früchte danach auch nicht mehr essen können.

    Ich wäre um ihren professionellen Rat sehr dankbar!

    LG

  8. Tobias Uhlig

    Hallo,

    ich habe ein eher kleines, aber auch schon ein paar Jahre altes, selbstgezogenes Zitronenbäumchen bei mir im Zimmer. Nach ein paar Tagen Abwesenheit von Zuhause sind mir an der Pflanze mehrere Blätter mit zahlreichen hellen, „pickeligen“ Punkten aufgefallen, es sieht irgendwie nach Pilzbefall aus. Das hatte ich bis jetzt noch nie, aber in letzter Zeit schwächelt die Pflanze etwas und es sterben immer wieder neue Triebe ab. Was könnte man denn gegen so etwas machen? Natürlich kann ich auch ein Foto per e-mail schicken.

  9. M.Reschke

    Hallo Herr Holtforth,

    Ich habe mehrere Zitrusbäume. An dem Mandarinenbaum trocknen ganze Zweige im unteren Bereich weg. Der Baum treibt aber oben neu nach. Es ist mit aufgefallen, dass an mehreren Stellen der Baum extrem ausharzt. Nach Untersuchung habe ich keine Ursache feststellen können. Dieses Ausharzen ist besonders an den Stellen der abtrocknenden Äste zu beobachten. Kennen Sie Ursachen?

    Freundlichst
    M.Reschke

  10. Petra

    Hallo,
    ich habe einen alten Mandarinenbaum, der nun am Stamm weiße muschelförmige Pilze hat.
    Ist der heftige Regen die letztem Wochen die Ursache?
    Was kann ich tun?
    Danke und Grüße
    Petra

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      Feuchtigkeit begünstigt das Pilzwachstum, das klingt schon nach der Ursache. Diese Pilze kann man aber einfach entfernen, vielleicht mit einem kleinen Küchenmesser vom Stamm schneiden. Sie sollten darauf achten, dass der Mandarinenbaum etwas geschützter steht.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  11. Heinzler

    Hallo,

    Ich habe Probleme mit Ameisen an meinem Zitronenbaum, sie laufen den Stamm hoch und dann direkt zu den Blüten. Auf den noch Blüten welche noch zu sind sitzen sie und in den Offenen fressen sie die kleine Zitrone raus.

    Was kann ich dagegen tun?

    Mit freundlichen Grüßen Heinzler

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      Ameisen sind Nützlinge, die man nicht ohne Not bekämpfen sollte, vor allem nicht mit Chemie. Dass Ameisen Fruchtansätze bei Zitruspflanzen fressen finde ich interessant, das wusste ich garnicht. Sind denn die Frassschäden so massiv? Wenn ja, würde ich versuchen die Ameisen zu vertreiben, indem Sie versuchen, das Nest auszuheben und zu verlagern.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

      1. Heinzler

        Guten Morgen, sobald eine Blüte aufgeht, wird der Fruchtansatz gefressen. Wenn ich die Ameisen wegtue, die Zitrone Auf einen Stein und darum Wasser tue. So dass die Ameisen nicht mehr hin kommen, sind sie weg. Sobald ich aber die Zitrone wieder normal hinstelle geht es keine 3 Tage und die Ameisen sind wieder da. Das mit dem Wasser drum rum möchte ich aber eigentlich nicht.
        Haben sie eine Idee?

        1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

          Hallo,
          mir fällt nur ein, die Ameisen immer wieder mit Wasser abzuspritzen, aber das ist natürlich auch noch arbeitsreich. Außerdem könnte die Zitrone zuviel Wasser abbekommen. Vielleicht schauen Sie mal bei Neudorff vorbei, ob es dort ein moderates Mittel gegen Ameisen gibt.
          Viele Grüße
          D. Große Holtforth

          1. Heinzler

            Hallo,
            Schadetet Seifen bzw.
            Spülmittelwasser der Zitrone?

            Gruß Heinzler

          2. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

            Hallo Herr Heinzler,
            ja, Seifenlauge sollte allenfalls in geringen Dosierungen in die Erde gelangen. Wenn Sie Ihren Zitronenbaum mit Seifenlauge behandeln, sollten Sie ihn -sofern möglich- hinlegen. Dann läuft die Seifenlauge in den Boden.
            Viele Grüße
            D. Große Holtforth

  12. Thomas

    Hallo,
    mein Zitronenbaum, ca. 1 meter gro,ß bekommt seit einiger Zeit gelb/bräunliche Stellen an einigen Zitronen. Später entsteht darauf teilweise ein weißer Belag, den man aber abkratzen kann. Die Zitronen wachsen trotzdem weiter und der Baum macht auch sonst einen gesunden Eindruck. Was könnte das sein?

  13. Anne

    Hallo, ich habe ein Problem mit meiner Kumquat. Nach dem Kauf entdeckte ich kleine rote Punkte, hab sie sofort in der Wanne abgeduscht und später auch mit Seifenlauge die Blätter vollgesprüht, bis sich ein seifiger Belag bildete. Das habe ich mehrmals wiederholt und immer die Pflanze dabei in die Waagerechte Lage versetzt, um die Erde nicht zu treffen. Nun habe ich beim Gießen kleine winzige weiße, sich bewegende Insekten auf der Erde festgestellt. Ich habe eine Gelbfalle aufgestellt, im Fall, dass es weiße Fliegen sind, da lief gerade ein miniohrenkneifer in der Erde herum, der aber leider zu schnell verschwand (er war länglich, rot, hatte vorn 2 minizangen, war aber nicht komplett rot sondern ehr gestreift irgendwie). Die roten Punkte kommen leider auch immer wieder neu, welches Mittel kann ich zum Gießen verwenden, was mich giftig für Menschen ist? (Da meine Kumquats noch teils reifen und ich die gern essen würde…die haben auch keine Schadstellen 🙁 )

  14. Kayra Kasra

    Hallo,
    ich habe ein Problem mit meinem Zitronenbaum.
    er ist ca. einen halben Meter groß und ich habe ihn noch nicht so lange, allerdings haben sich Läuse in den Blüten angesiedelt. Sie sind nicht auf den Blättern sondern nur auf den Blüten und Knospen und ca. 1mm groß und grün. Noch sind es nicht so viele, aber ich möchte nicht, dass meinem Bäumchen etwas passiert. Im Internet habe ich nichts über diese Tiere gefunden. Wie kann ich sie beseitigen? sind sie schädlich?

  15. Thomas Pietschmann

    Ich bin ganz froh, dass ich hier eine kompetente Zitrusseite gefunden habe.
    Ich habe zwei Zitronenbäume, die ich beide vor etwa 6 Jahren aus Kernen gezogen habe. Die beiden sind inzwischen größer als ich und haben einen stattlichen Stamm mit vielen Blättern (und äußerst spitzen, langen Stacheln). Sobald die Temperaturen sicher über Null bleiben, kommen die beiden an die frische Luft. Im Winter stehen sie im Keller, wo ich sie täglich mit einer UV-Lampe für 3 Stunden „belichte“. Im Frühjahr schneide ich dann die langen Wintertriebe zurück. Schildläuse sind eine arge Plage. Bislang streife ich sie mit dem Fingernagel aus der Hauptrippe auf der Unterseite. Ich finde täglich neue, obwohl die Bäume luftig stehen. Für den nächsten Winter kündigt sich folgendes Problem an: Die Bäume sind inzwischen so groß und schwer, dass ich befürchten muss, sie nicht mehr hinunter in den Keller zu bekommen. Gibt’s da Möglichkeiten, sie draußen vor Frost zu schützen? Und – weil man darüber höchst unterschiedliche Angaben findet: Kann ich irgendwann mit einer Blüte rechnen? Ich habe gehört, dass das 10-15 Jahre dauern kann (es sind halt keine Hybrid-Klone)!?

    Beste Grüße,
    Thomas Pietschmann

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo Herr Pietschmann,
      vielen Dank für die nette Nachricht. Für draußen gibt es leider nur die Option, ein Überwinterungszelt einzusetzen. Allerdings ist dieses nicht gerade günstig. Wenn Sie eine kühle Garage haben, die man frostfrei halten kann, ist diese tatsächlich noch besser als ein Keller geeignet. Temperaturen knapp über den Gefrierpunkt versetzen die Pflanzen in die Winterruhe und halten Läuse im Schach.
      Bei der Frage nach Blüten stellt sich mir zunächst die Frage, welche Kerne Sie verwendet haben. Bei Kernen aus konventionellen Früchten muss man tatsächlich davon ausgehen, dass die Mutterpflanzen Hybride sind. Damit ist die Fruchtbarkeit der Kinder eingeschränkt. Ansonsten ist der Zeitraum bis zur Geschlechtsreife stark vom Wachstum abhängig. Wenn dieses immer wieder lange unterbrochen wird, dauert es entsprechend länger. Ich würde immer von mindestens 8 Jahren ausgehen, allerdings muss ich zugeben, dass diese Zahl nicht wirklich empirisch belastbar ist. Allerdings gibt es dazu keine Forschung oder Statistik.
      Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

      1. Thomas Pietschmann

        Danke für die schnelle Antwort. Die Kerne stammen aus einer Bio-Zitrone. Acht Jahre sind ja noch nicht vergangen … Meine Hoffnung hat also noch Zukunft. Ich freue mich jedenfalls, dass es den beiden gut geht und verbleibe,

        Thomas Pietschmann

        1. Clara

          Hallo, ich habe einen aus Kernen gezogener Grapefruit und der blüht dieses Jahr nach sechs Jahren das erste mal. Aber eine Mandarine welche ich vor 16 Jahren gezogen habe lässt mit der Blüte auf sich warten.
          Ob es mit der Überwinterung zu tun hat?
          Ich wohne in der Südschweiz in einem Weinbaugebiet. Dementsprechend überwintere ich alle Pflanzen draussen. Auch die 14 Jährige Avocado.
          Gruss Clara

          1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

            Hallo,
            eigentlich müsste die Mandarine vor der Grapefruit blühen, da die Grapefruit anspruchsvoller ist und mehr Wärme braucht. Allerdings kann es bei aus Kernen gezogenen Zitruspflanzen vorkommen, dass diese unfruchtbar sind, weil die Eltern Hybride waren. Ich hoffe, das ist bei Ihnen nicht der Fall. Gerne können Sie mir auch ein Foto mailen, dann kann ich vielleicht noch mehr sagen: grosseholtforth@meine-orangerie.de.
            Viele Grüße

            D.Große Holtforth

  16. D. Weihrtaher

    Hallo,
    ich habe seit kurzen einen Mandarienbäumchen.
    Der Standort ist einwenig unterhalb des Fensters in der nähe der Heizung.
    Gegossen wird Samstags in den Untertopf.
    Das Bäumchen wellt so nach und nach die Blätter und lässt diese Fallen, die gefallenen Blätter sind total ausgetrocknet.
    An den Spitzen und unterhalb der abgefallenen Blattansätzen sind wie kleine weiße Punkte.
    Die kleinen Triebe die vorhanden waren, sind tef schwarz geworden und abgefallen.

    Was mach ich Falsch

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      die Antwort fällt kurz und bündig aus: Stellen Sie Ihr Bäumchen raus. Zitruspflanzen gedeihen am Besten draußen unter direktem Sonnenlicht. Achten Sie darauf, dass Sie nur ganz, ganz wenig gießen. Gerade wenn Blätter fehlen, brauchen die Pflanzen faktisch kein Wasser. Alle Triebe, die schwarz geworden sind, können abgeschnitten werden.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  17. Sylvia Jesse

    Guten Abend Herr Große Holtforth, in meinem Kumquatbaum tummeln sich die Ameisen. Ist das schädlich für den Baum und wenn ja, wie kann ich es Umwelt- und Baumfreundlich bekämpfen? Des Weiteren habe ich ein Zitronenbäumchen, was immer nur an einer Stelle austreibt und so ein kläglicher Stremmel abzweigt. Wie bekomme ich den Baum voluminös? Das Blattwerk ist sehr gut.

    Vorab schon mal vielen Dank, Sylvia J.

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo Sylvia,
      Ameisen sind nicht schädlich, sie können also im Topf bleiben. Vielleicht schauen Sie jährlich im Frühjahr nach, ob das Nest nicht zu groß geworden ist. Notfalls müssen Sie es doch entfernen.
      Zu Ihrem „Stremmel“: grundsätzlich braucht Ihr Baum vor allem gute Wachstumsbedingungen. Die wichtigsten Faktoren sind: warmer, sonniger Standort draußen, gute und durchlässige Erde, Gießen nur, wenn die Erde weitgehend abgetrocknet ist. Düngen sollten Sie, wenn die Pflanze wächst, also austreibt und/oder blüht.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  18. Bärbel Drechsler

    Meine kleine Zitrone hat reichlich geblüht und viel kleine Früchtchen bekommen. Nun aber hängt an ihnen eine klebrige Flüssigkeit und der Ast und die Blätter kleben ebenfalls vom heruntertropfendem Saft. Die Blätter sind ansonsten in Ordnung, noch kann ich anderes Ungeziefer erkennen. Die klebrigen Blätter sind kaum zu säubern und außerdem ist der größte Teil der kleinen Früchte heruntergefallen. An einem anderen Bäumchen beginnt nun dasselbe Drama. Was kann ich tun, ist das „Saften“ normal?
    Wer weiß Rat?
    und danke B. Drechsler

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo Frau Drechsler,
      normal ist das „Saften“ nicht, eine andere Erklärung als Honigtau, der von Läusen stammt, habe ich nicht. Steht Ihr Baum draußen? Dort gehört er hin und dort geht es den Läusen nicht ganz so gut. Sie können die Pflanze auch abspritzen, dazu sollten Sie den Baum hinlegen, damit das Wasser nicht in die Erde läuft.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  19. Helmut Rüeck

    Hallo,
    die neuen Triebe meines Zitronenbaums rollen sich ein und werden trocken. An der Blattunterseite zeigt sich wie eine getrocknete Schleimspur. Was kann ich dagegen tun?

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      aus meiner Sicht sind es zwei Symptome, die nicht zusammenhängen. Die Schleimspur dürfte von einer Schnecke stammen, die aber Zitrus nicht gefährlich werden. Die sich einrollenden Blätter kommen meistens bei Übergießen zustande. Alternativ (was verwirrend klingt, aber richtig ist) auch bei total vertrockneter Erde. Prüfen Sie also ob die Erde im unteren Teil des Topfes zu nass oder zu trocken ist.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

      1. Bärbel Drechsler

        danke für die schnelle Antwort. Ich habe sofort das Bäumchen unter die Dusche gestellt und zusätzlich eingesprüht.Nun hoffe ich, dass es sich erholt.

  20. hadi

    Hallo
    ein Orangenbaum den ich zurück geschnitten haben entwickelt nun Doppelblätter an einem Stiel meine wenn der Stiel kommt dann entwickelt sich ein kleines Blatt rechs und links genau am Stiel wächst weiter und dann kommt das richtig aussehende Blatt. Bringt auch keine Blüten mehr.

        1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

          Kann es sein, dass die neuen Triebe aus der Veredelungsunterlage herauswachsen? Bei einer veredelten Pflanze haben wir es ja mit zwei Pflanzen zu tun. Leider kann ich auf den Fotos nicht erkennen, wo der neue Trieb beginnt. Jedenfalls wäre das die plausibelste Erklärung.
          Viele Grüße
          D. Große Holtforth

          1. hadi

            Die Triebe kommen überall aus dem Stamm. Wachsen aber parallel zum Stamm hoch. Also nicht wie üblich weg vom Stamm. Vielleicht habe ich zu stark zurück geschnitten??

            Gruß Ditges

          2. hadi

            Lieber Herr Große Holtforth,

            vielen Dank für ihr Antworten ich habe ihre Anmerkung …..Veredelungsunterlage………veredelte Pflanze ………zwei Pflanzen ………zum Anlass genommen und genau geschaut wo der Veredelungstrieb aufgesetzt worden ist. Ja es ist tatsächlich so das diese „falschen Blätter“ unterhalb der Veredelung austreiben. Oberhalb kommen keine Triebe. Kann man nun wenn man oberhalb nochmals anschneidet, die Pflanze retten oder ist da gar nichts mehr drin?? Dann habe ich wohl den vor zwei Jahren den Fehler gemacht und zu stark zurück geschnitten.

            Nochmals vielen Dank für die Hilfe und Tipps.

            Mit freundlichen Grüßen

            H. Ditges

  21. Heinzler Mike

    Hallo,
    Wollte fragen ob ich meinen Zitronenbaum Tagsüber rausstellen kann, wenn die Temperaturen über 5 grad sind und abends wieder rein? Falls es gefrieren sollte dass er keinen Frostschaden bekommt.
    Oder sind die Temperaturunterschiede nicht gut?

    Mit freundlichen Grüßen Heinzler

      1. Heinzler Mike

        Ok vielen Dank, wenn es z.B. Mittags 15 Grad draußen ist dann kann ich sie schon für 2 Stunden rausstellen das ist ok oder?

  22. Florian Aulbach

    Hallo,
    meiner Oma ihr Zitronenbäumchen ist ganz schlecht durch den Winter gekommen. Die Blätter wurden fast alle abgeworfen und die Früchte wurden auch nicht mehr gelb. Der Stamm und die Äste sind mit gelben Punkten überseht. Das Bäumchen stand übern Winter im gut geheizten Wohnzimmer. Ist da noch was zu machen? Ich maile ihnen noch ein Foto zu.
    Vielen Dank für ihre Mühe im voraus.

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      die Fotos sehe ich mir gerne an. Das „gut geheizte Wohnzimmer“ ist sicher das Problem. Das ist nämlich ein Klima -ohne viel Licht- mit den Zitronenbäume Probleme haben. Ganz pauschal kann ich empfehlen, das Bäumchen umzutopfen und es dann rauszustellen.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  23. Oliver

    Hallo,

    meine Orangen erfreuen sich auch immer wieder über Schildläuse. Soll ich nur die Läuse einpinseln, oder direkt die ganze Pflanze besprühen?
    Zusätzlich färben sich manche Blätterrände und Stacheln schwarz, was hat es damit auf sich?
    Einzelne Blätter an einer Pflanze hellen auf, gehen also vom grünen ins gelbe über – auch wegen der Schildläuse?

    Bisher habe ich die Pflanzen leicht mit Seife eingerieben & abgespült, was nicht so erfolgreich war, wie ich es mir erhofft hatte.

    Grüße
    Oliver

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo Oliver,
      Schildläuse sind zwar unangenehm, aber zunächst nicht lebensbedrohend für Zitruspflanzen. In der Tat ist die Bekämpfung häufig genauso belastend für die Pflanzen wie der eigentliche Schädlingsbefall. Daher ist es immer besser, nur die Schädlinge zu besprühen. Die Blattränder und die Gelbverfärbung deuten auf zu feuchte Wurzeln hin. Sie sollten die Pflanze -sofern möglich- bei der Behandlung auf jeden Fall hinlegen, damit die Seifenlauge nicht in das Erdreich fließt. Das ist sehr ungünstig. Auch wenn es sich komisch anhört – am Besten Sie entfernen die Schildläuse von Hand, z.B. mit einer alten Zahnbürste.
      Sie sollten unbedingt einmal nachschauen, ob nicht die Erde zu feucht geworden ist. Das können Sie tun, indem Sie mit dem Finger in die Erde bohren. Notfalls müssen Sie den Ballen aus dem Topf holen, um sich den Zustand der Wurzeln anzusehen.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

      1. Oliver

        Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Hilfe!
        Jetzt werde ich solange weniger gießen, wie sich das Wetter nicht ändert.
        Ich habe meine Orangen vom Kern aus hochgezogen & wollte mal wissen, wie lange es dauert bis sich die ersten Blüten bilden? Meine sind so ca. 3-4 Jahre alt. Ich benutze bisher einfache „Zitruserde“ & gebe meinen Orangen auch keinen Dünger, gibt’s da ein paar Tipps & Tricks, die ich vielleicht beachten sollte um eventuell das Wachstum anzukurbeln und die Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge zu stärken?

        Schöne Grüße
        Oliver

        1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

          Hallo,
          nach allen Erfahrungswerten, von denen ich bislang gehört habe, sollten Sie sich bei selbstgezogenen Pflanzen auf eine Reifezeit von bis zu acht Jahren einstellen. Leider gibt es auch Fälle, bei denen die herangezogene Pflanze unfruchtbar bleibt, allerdings ist das eher ein Ausnahme. Sie können das Wachstum natürlich beschleunigen. Dabei spielen auch Dünger und Erde eine Rolle, noch wichtiger ist aber Sonnenlicht als Energiequelle für das Wachstum. Wenn Sie z.b. im Winter zusätzlich beleuchten, dürfte das Wachstum signifikant schneller verlaufen. Am widerstandskräftigsten sind die Pflanzen, wenn sie möglichst lange draußen stehen, regelmäßig umgetopft und im Sommer mit der richtigen Nährstoffkombination (Plantas Zitruszauber) gedüngt werden.
          Viele Grüße
          D. Große Holtforth

          1. Oliver

            Hallo,

            heute habe ich meine Orangen umgetopft und möchte sie jetzt schnellstmöglichst wieder rausstellen, aber die Temperaturen schwanken momentan ja noch sehr stark. Ab wann würden Sie mir raten meine Orangen wieder in den Garten zu stellen?
            beim Umtopfen habe ich mich gefragt, ob ich zusätzlich zu Zitruserde und größem Pott noch etwas beachten sollte ? Wie oft und wann topft man am besten um ? Sollte ich die Wurzeln beschneiden?

            Viele Grüße
            Oliver

          2. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

            Hallo,
            sobald die Temperatur dauerhaft über Null liegt, können Zitruspflanzen an einem geschützten Platz rausgestellt werden. Schauen Sie doch einmal beim Deutschen Wetterdienst für Ihre Region nach, was die 10 Tages-Vorhersage an Temperatur-Minima prognostiziert. Wenn diese größer Null sind, sollten Sie die Pflanze rausstellen.
            Ich topfe Pflanzen alle zwei bis drei Jahre um. Die Wurzeln müssen nur dann beschnitten werden, wenn Wurzelbereiche abgestorben sind. Wichtig ist beim Umtopfen vor allem das Abflussloch und eine gute Drainage, damit das Wasser gut abfließen kann.
            Viele Grüße
            D. Große Holtforth

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      wenn der Limettenbaum kühl steht, dürfte einmal reichen. Wenn er wärmer steht und die Schildläuse sich weiter vermehren können, würde ich je nach Befall noch ein zweites Mal pinseln.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  24. silkemyk

    Hallo, ich habe eine Frage zum Überwintern meiner Zitruspflanzen: lieber hell und warm (Südfenster, aber leider mit Heizung unter der Fensterbank) oder dunkler und kalt (Nordfenster, keine Heizung)? Habe den Eindruck, dass es den Bäumchen am Nordfenster zu dunkel ist.
    Herzliche Grüße,
    silkemyk

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      die entscheidende Frage ist, wie warm es am Nordfenster ist. Wenn es um 5° C kühl ist, kommt die Pflanze auch mit weniger Licht aus. Bei Temperaturen über 12° C braucht sie dann schon deutlich mehr Licht. Am Besten ist direktes Sonnenlicht, aber das steht im Winter natürlich nicht zur Verfügung. Stellen Sie die Pflanze so nah wie möglich an das Fenster. Vielleicht können Sie zusätzlich noch ein kalt-weiße Beleuchtung einsetzen.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

      1. silkemyk

        Danke für die Antwort. Ich versuche es mit der Beleuchtung, wenn das nicht klappt, dann stelle ich sie doch ans Südfenster und tue so, als wäre Frühling… vielleicht ist der Winter ja auch nicht gar so lang, dann können die Bäumchen schnell wieder raus auf den Balkon.

  25. Dagmar

    Hallo. Habe einen Mandarinenbaum zu Weihnachten bekommen. Er steht direkt unter einem Fenster. Kein Zug da Fenster immer geschlossen ist. Er verliert jeden Tag mehr Blätter und die Früchte sehen nicht mehr so glänzend und gesund aus. Heute habe ich bemerkt, dass viele kleine Fliegen aus der Erde kommen. Was kann ich tun? Noch eine kleine Frage. Ich lese oft „im Winter wenig gießen“wie oft genau? Wenn die Erde oben sehr trocken ist dann muss ich doch gießen,oder? Vielen Dank.

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      Ihr Mandarinenbaum verliert Blätter, weil er zu wenig Licht hat. Stellen Sie ihn sehr hell und möglichst kühl auf. Kleine Fliegen müssen nicht unbedingt schädlich sein, ich denke, der Spuk geht schnell vorüber. Gießen sollten sie nur, wenn die obere Hälfte (!) der Erde abgetrocknet ist Wenn der Baum Blätter verloren hat, braucht er weniger Wasser, da er weniger verdunsten kann.
      Bei weiteren Fragen dürfen Sie sich gerne melden.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  26. Dana

    Hallo!
    Mein Mandarinenbäumchen hat über die Feiertage fast alle Blätter verloren. Ich habe auf den Ästen und Blättern Spinnfäden und kleine schwarze Punkte entdeckt, ich gehe davon aus, dass es Milben sind und werde die Pflanze mit Wasser besprühen und reinigen.
    Was kann ich aber tun, um das Blattwachstum zu fördern? Der Baum bekommt schon seit etwa einem Jahr viel mehr Früchte als Blätter. Also fast kein Blattwachstum, dafür extrem viele Blüten und Früchte. Er schaut sehr kahl aus. Blätter hat er nur noch an den Astspitzen…
    Vielen Dank!
    Dana

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      es tut mir leid, dass Sie Schädlnge an Ihrem Mandarinenbäumchen haben. Mit Wasser besprühen ist eine bewährte Methode, um die Spinnmilben zu beseitigen.
      Bekommt Ihr Bäumchen genug Licht? Licht -und zwar direktes Sonnenlicht- ist die Energiequelle für Pflanzen und Zitruspflanzen sind besonders lichthungrig, sie können garnicht genug bekommen. Daher geht es vielen Pflanzen im Winter auch so schlecht. Auch sollten Sie unbedingt darauf achten, nur ganz wenig zu gießen. Wenn Ihre Pflanze wenig Laub hat, kann sie das Wasser nur schlecht verdunsten. Staunässe entsteht und belastet die Wurzeln. Das Wachstum wird weiter geschwächt – ein Teufelskreis ensteht.
      Sie können mir gerne ein Digitalfoto an grosseholtforth@meine-orangerie.de mailen, am Besten so, dass ich auch den STandort sehen kann.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

      1. Lea

        Vielen Dank , das Problem von Dana beschreibt genau meines bei einem größeren Zitrusbaum. Werde jetzt mit Wasser besprühen und weiter beobachten … er steht den ganzen Winter schon hell bei 10°C, jedoch auf der West-Seite des Hauses, also keine direkte Sonneneinstrahlung. Hat leider alle Blätter bis auf ein paar wenige oben an der Krone verloren. Habe sehr wenig gegossen, für mein Gefühl zu wenig. Mal sehen wie er sich weiter entwickelt.
        Danke für die informative Seite,
        Lea

  27. Margit

    Hallo, habe mein orangenbäumchen im winterquatier. Beim Nordfenster stehened und nicht zu warmer Raum. Er verliert alle Blätter, jeden Tag liegen welche am Boden. Bitte um Tipps. Danke

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      mit großer Wahrscheinlichkeit bekommt Ihr Orangenbäumchen zu wenig Licht. Das Bäumchen müsste direkt an einem Südfenster stehen. Jetzt wo der Baum nur noch wenige oder keine Blätter mehr hat, darf er nicht gegossen werden. Ohne Blätter kann er das Wasser nicht verdunsten.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  28. Rohrer

    Ich habe ein organgen bäumchen und schon zum 2 mal eine raupe an einem ast höngen gehabt. Weiß aber nichts genaueres.
    Weise raupe vorben und hinten je 4 beine. Hängt im bogen am ast wie ein ast getarnt

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      nicht jedes Insekt ist auch ein Schädling. Das Foto habe ich mir angesehen, die Raupe sieht aber harmlos aus. Bitte schauen Sie doch regelmäßig, ob Sie Fraßspuren entdecken.
      Wenn ja, müsste man doch etwas tun. Sie können die Raupe ja in jedem Fall entfernen.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

      1. Rohrer

        Zwegs fraß spuren an manchen blättern habe ich kleine einbuchtungen braun gelblich. Habe momentan aber auch ein trauer mücklein problem
        Mfg

  29. Ana

    Hallo Herr Große,

    mein schöner Zitronenbaum ist komplett von Spinnmilben befallen 🙁 es hängen noch große Zitronen dran und er ist wieder voll mit Blüten. Gibt es irgendeine Möglichkeit die Viecher loszuwerden ohne Chemikalien verwenden zu müßen?
    Ich habe den Baum vor ca. zwei Wochen in mein Ankleidezimmer gestellt da es draußen kühler geworden ist. Soll ich ihn vielleicht wieder auf den Balkon stellen?

    Vielen Dank im Voraus!

    Herzliche Grüße
    Ana

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      Ihr Problem ist sehr typisch. Ja, um das Problem kurzfristig zu lösen, können Sie den Baum rausstellen. Allerdings geht das nur so lange gut, wie es frostfrei ist.
      Ideal ist ein kühles und helles, aber frostfreies Winterquartier. Denkbar ist. z.B. ein Gartenhaus, eine Garage, die ein Fenster hat, oder wenigstens eine Beleuchtung. In einem isolierten oder gar beheizten Wohnraum haben Sie nicht nur das Problem, dass sich die Schädlinge wohlfühlen sondern irgendwann auch Blattverlust wegen Lichtmangel.
      Zur Bekämpfung der Spinnmilben können Sie die Pflanze mit Wasser besprühen, das mögen die Milben garnicht.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  30. Barbara A.

    Hallo Herr Große Holtforth,

    ich habe meinen großen Zitronenbaum ins Wohnzimmer geholt, da ich ihn aus der Gärtnerei nach dem Überwintern immer voller Schildläuse zurück bekomme. Das dachte ich, kann ich evtl. besser hinbekommen.
    Er steht direkt vor der großen Wohnzimmer-Fensterscheibe auf der Südseite.
    Jetzt sitzt er vermutlich voller Spinnmilben (es sind zwar keine Netze da, aber die Blätter sind übersät mit winzigen, schwarzen Krümelchen vor allem auf der Blattoberseite, aber auch an der Blattunterseite).
    Soll ich diese mit Raubmilben bekämpfen?
    Mit Neemöl-Mischungen habe ich schlechte Erfahrungen gemacht, wenn die Sonne kommt, verbrennen die Blätter. Zumindest sah das so aus, weil die Blätter so silbrig wurden und abfielen.

    Ich habe sowohl die beiden Dünger von Ihnen für Zitruspflanzen als auch den Feuchtigkeitsmesser.
    Soll ich düngen? Wie ist die optimale Feuchtigkeit der Zitruspflanzen, stand beim Feuchtigkeitsmesser leider nicht dabei.

    Vielen Dank im Voraus.
    Lieben Gruß

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo Frau Aldenhoff,
      vielen Dank für die Nachricht, die Fotos sind ebenfalls angekommen. Raubmilben sind sicher eine Lösung, bis Sie diese haben, sollten Sie die Pflanze mit einem Wassersprüher ein wenig einnebeln, das mögen die Spinnmilben ebenfalls nicht. Sie sollten die Pflanze isolieren, damit es keinen Übertrag der Schädlinge gibt.
      Haben Sie beim Feuchtigkeitsmesser keine Anleitung bekommen? Die sollte dabei sein. In jedem Fall sollte ab einem Wert von 4 oder weniger auf der Skala des Feuchtigkeitsmessers gegossen werden.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  31. Wolf

    Hallo,
    habe meine Zitronenbäumchen jetzt zur Überwinterung reingestellt. Dabei ist mir aufgefallen, daß an einem die Blätter vom der Mitte aus an der Oberseite gelblich und auf der Unterseite bräunlich sind. Schädlinge kann ich nicht erkennen. Hatte das Bäumchen im Frühjahr schon einmal-da habe ich es gespritzt und ins Freie gestellt. Über den Sommer waren die neuen Blätter i.O..Aber nun sehen die Blätter wieder wie oben beschrieben aus. Foto kann ich im Moment leider keines schicken.
    Viele Grüße-B.Wolf

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      kann es sein, dass die Pflanzen jetzt im Herbst zu nass geworden sind? Wenn die Erde zu feucht ist, dann funktionieren die Wurzeln nicht richtig und an den Blättern zeigen sich Mängel. Mit dem Feuchtigkeitsmesser aus unserem Shop können Sie kontrollieren, ob die Erde zu nass ist.
      Wenn die Bäumchen viel zu nass sind, dann sollten Sie jetzt schon umtopfen und dann aber nur wenig angießen.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  32. S.A.

    Guten Tag Herr Grosse

    Mein Zitronenbäumchen steht auf der Terrasse. Es hatte im Frühling eine Menge Blüten, dann aber keine einzige Frucht angesetzt. Schon länger ist mir dann aufgefallen, dass die Blätter mit schwarzem Zeug überzogen sind. Dann habe ich heute unzählige Buckel auf den Ästen entdeckt. Das sind wohl Schildläuse. Ich habe nun einige der Äste gestutzt, dann die ganze Pflanze mit einer Zahnbürste und Spülmittel abgerieben und anschliessend mit hartem Wasserstrahl gespült. Ich hoffe, das war nicht komplett falsch…

    Soll ich das Bäumchen jetzt noch mit Öl oder Seife einsprühen?
    Ich befürchte, dass die Pflanze schon den ganzen Sommer über befallen war und deshalb auch mehr schlecht als recht gewachsen ist. Soll ich der Pflanze jetzt etwas zur Stärkung verabreichen? Bald muss sie ja auch schon ins Winterquartier…

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Guten Tag,
      vielen Dank für die Anfrage. Vor allem müssen Sie die Läuse mechanisch entfernen. Am Besten eignet sich dazu eine alte Zahnbürste. Die Äste hätte ich nicht gestutzt, es sei denn, dass diese extrem befallen sind.
      Seife oder Öl würde ich (in dieser Reihenfolge) einsetzen, wenn sich die Läuse nicht mehr mechanisch entfernen lassen. Hilfreich ist auch das Austesten der Null-Grad-Grenze. Der Zitronenbaum verträgt -1° C, die Läuse nicht. Allerdings müssen Sie dabei natürlich gut aufpassen.
      Stärken sollten Sie den Baum, wenn er wieder wächst. Bei einem kühlen Winterquartier wäre idealer Weise neue Erde und ein neuer Topf im Februar sinnvoll.
      Bei weiteren Fragen dürfen Sie sich gerne melden.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  33. Beate Geßner

    Hallo Herr Große Holtforth,

    wir haben an allen unseren Zitrusbäumen Wollläuse, jetzt haben wir sie alle mit einem hartem Strahl Wasser
    und durch neue Erde bekämpft. Wir haben die Bäumchen jetzt mit einer Durchsichtigen Plastiktüte versehen.
    Meinen Sie das dieses Mittel gegendiese kleinen Plagegeister auch hilft?
    Dankeschön einmal im Voraus.

    Liebe Grüße
    Beate Geßner

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo Frau Geßner,
      das hört sich sehr gut an, ich hätte es genauso gemacht. Sie müssen allerdings täglich kontrollieren, ob neue Läuse erscheinen und diese ebenfalls entfernen. Aber diese Prozedur erspart Ihnen die chemische Giftkeule.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  34. Roerkohl

    Hallo zusammen,vielleicht kann mir jemand helfen. In meinem Orangenbäumchen sind in vielen Astgabelungen kleine weiße klebrige Gewulste. Wenn ich sie mit dem Finger zusammendrücke spritzt rote Flüssigkeit heraus. Kann mir jemand sagen ob dieses ein Pilz ,Milben oder etwas anderes ist. FG Chris

  35. Dr.Michael Sciuk

    Auf Kreta lebend zog ich 2 Limonenbäume groß,die aus den Samen gezogen wurden.Nach ca 8 Jahren bekam ein Ast verdünntes Blattwerk,ohne ersichtliche SchädlingeStammdurchmesser war schom gute 10 bis12 cm dick und zeigte keine Schädigungszeichen.In laufe eines halben Jahres kam ein Ast nach dem anderen die Blattwerksverdünnung und der Baum starb ab.Nur Düngung mit Schafs oder Ziegen Dung erbrachte eine Besserung.Aber warum Astweise?.Ich dachte schon an Gift.Letztendlich kann ich mir das nicht erklären,da meine Orangen gediehen.
    Hochachtend Dr.M.Sciuk

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Sehr geehrter Herr Dr. Sciuk,
      vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich halte eine Virusinfektionen für wahrscheinlich, die fortschreitend die Leitbahnen der Pflanzen verstopft hat und zum Absterben geführt hat. Es gibt eine Vielzahl von möglichen Erregern, die hier in Frage kommen. Könnten Sie mir ein Foto an info@meine-orangerie.de mailen, dann würde ich mir die Pflanze einmal näher ansehen.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  36. Christian Elmauthaler

    Hallo!
    Habe seit einiger Zeit auf meinen Zitronenbaum in der Toskana auf meinen Zitronen rot/braune bzw. orange Punkte,die sich mit dem Fingernagel leicht abschaben lassen. vereinzelt auch auf den Blättern! meine nachkommenden bzw. entstehenden Früchte werden auch alle schwarz und fallen ab! Vielleicht können Sie mir da helfen!? Dachte an Schildläuse beim ersten Problem! Beim zweiten Problem bin ich etwas ratlos!

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      vielen Dank für die Nachricht. Verursachen die Schädlinge an den Blättern Schäden? Am Besten senden Sie mir mal ein Digitalfoto an info@meine-orangerie.de.
      Zu den schwarzen Früchten: bei veredelten und als Kübelpflanze kultivierten Zitruspflanzen ist es normal, dass einige Früchte nicht ausgebildet werden. Diese können Sie durch Abdrehen entfernen. Wenn allerdings alle Früchte schwarz werden, stimmt etwas nicht. Auch hier würde ein Digitalfoto zum Zustand des Laubs und der PFlanze insgesamt helfen. Ich melde mich dann schnell wieder bei Ihnen.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  37. fred

    Hallo,guten Tag,mein Orangenbaum, an der tuerkischen Riviera, kraeuselt seit einiger
    Zeit die oberen, neu getriebenen Blaetter.Koennte eine Alkoholbehandlung erfolgreich
    sein?

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      von dieser Therapie habe ich -bei Pflanzen- noch nicht gehört. Werden die Blätter auch schwarz oder bleiben Sie grün? Es kann eine Pilz- oder Vireninfektion vorliegen. Wenn es aber nur einzelne Blätter sind, ist das noch kein großes Problem. Können Sie mir ein Digitalfoto an info@meine-orangerie.de mailen?
      Viele Grüße
      Dr. Dominik Große Holtforth

  38. Rötheli

    Guten Tag.Ich habe festgestellt, dass mein kleiner Mandarinenbaum viele Ameisen beherbergt.Woran lieg das und wie kann ich dieses übel bekämpfen? Besten Dank für Ihre geschätzte Antwort.

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Guten Tag,
      Ameisen sind zunächst kein direktes Problem. Problematisch sind häufig die Läuse, die die Ursache für die Anwesenheit der Ameisen sind. Wenn die Blätter klebrig sind, dann sind in der Regel Läuse am Werk, die Zucker „schlabbern“.
      Falls Sie keine Läuse sehen, müssen Sie sich um die Ameisen keine große Sorge machen. Sie können Sie beim nächsten Umtopfen entfernen.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  39. Carsten Dedy

    Hallo,
    mein Zitonen und Orangenbaum hatten Blattläuse.
    Nach mehrmaligen Spritzen und klebrigen Blättern verlieren bei Pflanzen nun ein Drittel der Blätter(überwiegend neue oder kleinere Blätter)
    Liegt das am zu vielen Spritzen oder gibt es einen anderen Grund,zB Staunässe?
    Was kann ich dagegen tuen?
    Ich habe von Ihnen den Langzeitdünger an beiden Pflanzen und gieße auch alle zwei Wochen den normalen Dünger,könnte das auch ein Grund sein?
    Vielen Dank für ihre Antwort
    Gen

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo Herr Dedy,
      vielen Dank für die Nachricht. Es kann sein, dass zuviel Wasser und auch Pflanzenschutz in die Erde gelaufen ist, so dass nun Staunässe vorliegt. Die Tatsache, dass kleine und neue Blätter abfallen, die empfindlicher sind, unterstreicht diese Hypothese. Sie sollten alle weitere Maßnahmen sehr vorsichtig durchführen, damit sich das Problem nicht verschärft. Haben Sie unseren Feuchtigkeitsmesser? Damit können Sie vermeiden, dass die Erde zu nass ist.
      Bei weiteren Fragen dürfen Sie sich gerne melden.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

      1. Carsten Dedy

        Hallo Herr Holtforth,
        erst einmal Danke für die schelle Antwort.
        Das gerät werde ich mir bestellen,die Pflanzen stehen auf Untersetzern die
        zeitweise schon einmal mit Wasser gefüllt sind.
        Das Problem ist,dass die Pflanzenerde nicht viel Wasser aufnimmt und umtopfen geht nicht,die Töpfe Haben jetzt schon die Größe einer Spießwanne.
        Mir ist gestern Aufgefallen,dass die ganzen Blätter wie lackiert sind,ich vermute vom Spritzen.
        Könnte das auch eine Ursache sein?

  40. Harald Misol

    An meinem Mandarinenbäumchen sehe ich seit einigen Tagen an der Blattunterseite winzig kleine, schwarze Pünktchen, sind offensichtlich Schädlinge. Bislang habe ich nirgendwo entsprechende Bilder oder Erläuterungen gefunden. Blattläuse – mein erster Gedanke – sind es aber s i c h e r keine, entsprechende Probleme hatte ich schon letztes Jahr und konnte die Tierchen erfolgreich mit Seifenlösung bekämpfen, sahen anders aus! Ameisen habe ich diesmal auch keine entdecken können. Haben Sie eine Idee, was das sein könnte und ggfls. wie man dem Problem beikommen kann? Danke.

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      vielleicht könnten es Milben sein (allerdings keine Spinnmilben). Aufgrund Ihrer Beschreibung fällt die Bestimmung allerdings schwer. Können Sie vielleicht ein Digitalfoto an info@meine-orangerie.de mailen?
      Was auch wichtig ist: nicht jedes Insekt ist auch ein Schädling. Ihre Beschreibung hört sich jedenfalls nicht nach den Zitrusklassikern an (Schildläuse, Wollläuse, Spinnmilbe, Dickmaulrüssler).
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

        1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

          Hallo Herr Misol,
          das Bild ist angekommen, vielen Dank. Es sind auf keinen Fall typische oder gefährliche Schädlinge, vermutlich kleinere Fliegen. Versuchen Sie doch einfach mal, ob Sie die Fliegen abwischen können, vielleicht verschwinden sie dann schnell wieder.
          Viele Grüße
          D. Große Holtforth

  41. Janica

    Hallo,
    mein Zitronenbäumchen hat am obersten Blatt braune Flecken. Es sieht aus, als wäre es an diesen Stellen vertrocknet. Außerdem schwirren immer wieder Fruchtfliegen um die Pflanze (die daneben stehenden Bäumchen haben aber keine braunen Flecken). Könnte es einen Zusammenhang geben? Wie kann ich das beheben?
    Schonmal vielen Dank für Ihre Hilfe.
    Janica

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      einen Zusammenhang zwischen den braunen Flecken und den Fliegen kann ich mir nicht verstellen. Wenn nur ein einzelnes Blatt braune Flecken hat, ist das noch nicht schlimm. Entscheidend ist, dass das sonstige Laub schön grün ist, die Pflanze blüht und Früchte bildet. Ich würde das vertrocknete Blatt einfach entfernen, wenn es keine weiteren Vertrocknung gibt, brauchen Sie sich ja nicht weiter zu sorgen.
      Bei weiteren Fragen dürfen Sie sich gerne melden.+
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

      1. Janica

        vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
        Blühen und Früchte tragen wird diese Pflanze noch nicht. Sie ist erst ein gutes halbes Jahr alt.
        Beim nochmaligen genauen Hinsehen habe ich eben bemerkt, dass auch die anderen Zitronenbäumchen zum Teil gelbe Flecken / Ränder an den Blättern haben. Könnte es sein, dass Umtopfen oder Düngen hilft?

  42. Ben Winter

    Hallo Herr Holtforth,
    ich bin mir zwar nicht sicher ob die Fragen die ich habe, hier zu 100% hin passen, dennoch hoffe ich auf ihre Antwort.

    Es geht einmal um Maracujas und einmal um Limetten, die ich beide (in unterschiedlichen Wochen) bei Supermärkten erstanden habe.
    Die Maracujas waren, soweit mir möglich war das zu erkennen, schimmelig. Sie hatten im Fruchtfleisch weisse Fäden und sahen sehr vergammelt aus. Weiter mit ihnen befassen, ausser sie in den Müll zu schmeissen wollte ich, um ehrlich zu sein, nicht. Wie kann ich in Zukunft verhindern solche Mangel zu kaufen und mein Geld, bei den Preisen 1€ á Frucht, nicht aus dem Fenster zu schmeissen.

    Meine zweite Frage, zu den Limetten, bezieht sich ebenso auf deren Innenleben. Heute, zu meinem Erstaunen habe ich keinen Schimmel, denke ich, gefunden sondern irgendeine Art Eier.
    In der Mitte der Limette befanden sich eine Menge von gelb-braunen, kugelartigen und klebrigen Insekten- oder Spinneneiern. Frage ist, waren es Eier, falls ja, wie kann ich sowas eventuell vorzeitig erkennen, und/oder falls es etwas fruchteigenes war, was es war?

    Viele Grüße
    Ben Winter

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo Herr Winter,
      vielen Dank für die interessanten Fragen. Exotische Früchte passen als Thema auf jeden Fall zu „Meine Orangerie“.
      Bei Ihren Problemen geht es natürlich um Qualität und Qualitätssicherung, die wiederum vom Preis abhängt. Das heißt, dass ich beim Discounter eher Qualitätsprobleme vermute als bei einem Fachhändler oder bei REWE oder EDEKA („Wir lieben Lebensmittel“).
      Ein weiterer Faktor ist sicher der Zeitpunkt des Kaufs und auch die Herkunft. Je weiter der Zeitpunkt Ihres Kaufs vom Zeitpunkt der Ernte und Reife entfernt ist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Früchte nicht mehr frisch oder gar verdorben sind bzw. umso größer ist dann auch die Behandlung mit Konservierungsmitteln. So ist die Reifezeit von den meisten Zitrusfrüchten im Winter, dann wird in Europa auch geerntet. Deswegen gibt es im Sommer auch nur ein eingeschränktes Angebot an z.B. Mandarinen.
      Obst außerhalb der Saison bedeutet dann in der Regel, dass dieses von der Südhalbkugel (z.B. Südafrika, Chile, Neuseeland ua.) stammt, denn auf der Südhalbkugel verlaufen die Jahreszeiten ja entgegengesetzt. Gegen den Import solcher „Südfrüchte“ ist grundsätzlich nichts zu sagen. Allerdings müssen Sie beachten, dass der Transportweg recht lange ist, dementsprechend sind die Früchte in erheblichem Maße mit Konservierungsmitteln behandelt. Daher nach dem Schälen einer konventionellen, also Nicht-Bio-Frucht immer die Hände waschen!
      Ich hoffe, diese wenigen Hinweise konnten Ihnen helfen. Ihre Anfrage ist auf jeden Fall sehr relevant, da sie ein wichtiges Thema anspricht. Vielleicht schreibe ich dazu demnächst mal einen längeren Beitrag.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  43. Matze

    hallo,
    ich habe Schildläuse erfolgreich bekämpft mit einer Rapsölmischung hat super geklappt nun jetzt sind die Blätter am abfallen und auch die neue Triebe fallen ab bzw. die nachkommende Blätter hätte ich die Pflanze im Schatten behandeln sollen oder was habe ich Falsch gemacht

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      haben Sie den Standort verändert? Blattfall ist häufig Reaktion auf Lichtmangel oder Standortstress? Eine andere Möglichkeit wäre zu feuchte Erde?
      Melden Sie sich doch noch einmal mit weiteren Informationen.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

      1. Matze

        hallo,
        also die pflanze steht seit ca 6 Wochen draußen am ein und selben Platz das mit der feuchten erde das kann gut möglich sein ich habe Untersetzer unter den Pflanzen die gerade echt selten leer sind da es in letzter Zeit doch häufig geregnet hat!
        kann es denn auch sein durch die Behandlung von dem Rapsöl das die Sonne eine rolle spielt das die Blätter dadurch verbrannt sind oder ähnliches?
        und bringt der baum wieder die Blätter wenn er sich erholt hat?

        1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

          Hallo,
          Sie sollten die Pflanze nicht in eine Unterschale setzen, in der das Wasser steht. Das Wasser muss frei ablaufen können. Besser sind Topffüße, die den Abfluß sicherstellen.
          Es kann durchaus sein, dass die Ölbehandlung die Blätter geschädigt hat. Je nachdem, wie viel Öl Sie eingesetzt haben, können einzelne Öltropfen oder Ölfilm wie ein Brennglas wirken.
          Wenn es Pflanze insgesamt gut geht, wird sie aber sicher wieder austreiben und die alten, beschädigten Blätter durch neues Laub ersetzen.
          Bei weiteren Fragen dürfen Sie sich gerne melden.
          Viele Grüße
          D. Große Holtforht

          1. Matze

            vielen dank für Ihre schnelle Hilfe ich werde die pflanze jetzt erst mal raus stellen aus dem Untersetzter und dann mal abwarten!
            Ich melde mich wenn es was neues gibt
            Gruß Matze

  44. Rene´

    Mein 4-jahre altes Zitronenbäumchen, hat an manchen Blättern und Ästen kl. schwarz-braune Punkte. Schädlingsbefall kann ich nicht erkennen, aber er wuchs in den letzten beiden Jahren nur wenige cm. Was könnte der Grund sein ?

    Gruß Rene´

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Guten Tag,
      vielen Dank für die Anfrage und die aussagefähigen Fotos. Bei Ihrem Schädlingsbefall handelt es sich um Schildläuse. Diese können Sie mit einer Seifenlauge besprühen und mechanisch mit einer alten Zahnbürste oder ähnlichem entfernen. Die schwarzen Punkte sind vermutlich Pilze, die sich auf den Zuckerreste, die die Läuse hinterlassen, sehr wohlfühlen. Sie sollten die Blätter also abspritzen, das entfernt zumindest den Zucker.
      Das geringe Wachstum kann durchaus auf den massiven Schildlausbefall zurückzuführen sein. Sie sollten aber auch einen sonnigen und warmen Platz für Ihr Zitronenbäumchen aussuchen. Außerdem muss es im Sommer regelmäßig gedüngt werden. Ideal ist unser Dünger Zitruszauber, den Sie in unserem Orangerieshop finden.
      Bei weiteren Fragen dürfen Sie sich gerne melden.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  45. Ilona Mächler

    Guten tag. Meinem kumquat fallen die blätter und früchte ab, wie haarausfall, beim verschieben des topfs habe ich ein kleines ding gesehen, sieht au wie ein tausendfüssler. Hab den topf jetzt auf den balkon gestellt, kann ich gegen die fiecher sonst noch was tun?
    Liebe grüsse ilona

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      vielen Dank für die Anfrage. Vermutlich dürfte nicht das gesehene Insekt verantwortlich sein, sondern vielmehr Lichtmangel und ungünstige Bedingungen im Winterquartier. Insofern war es wichtig und richtig, dass Sie die Pflanze rausgestellt haben. Stellen Sie den Kumquat warm und sonnig auf und gießen Sie nur dann, wenn die Erde abgetrocknet ist. Sobald der Kumquat wieder austreibt, sollten Sie auch düngen.
      Ihre Beschreibung zu dem Insekt passt nicht zu einem gängigen Zitrusschädling, insofern bin ich da optimistisch.
      Bei weiteren Fragen dürfen Sie sich gerne melden.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  46. Manuel Hütter

    Hallo.
    Mein Limettenbaum steht zur Zeit noch in der Wohnung. Von gestern auf heute wurde jedoch die komplette Erdoberfläche von Spinnfäden übersäht. Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen.

    Vielen Dank im Voraus.

    Sg
    Manuel

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Sehr geehrter Herr Hütter,
      aus meiner Sicht besteht der Belag auf der Erde eher aus Schimmel, dh. die Erde dürfte zu feucht sein. Das wird sich aber draußen an einem sonnigen Platz schnell erledigen. Die kleinen Tierchen halte ich für Thripse, lästige, aber nicht lebensbedrohliche „Mitbewohner“. Auch dieses Problem dürfte sich draußen bei mehr Luftfeuchtigkeit deutlich reduzieren. Ich würde jedenfalls nicht zu Insektengift greifen.
      Sie können die Thripse immer wieder mit dem Wasserschlauch abspritzen. Allerdings sollte Sie dazu die Limette hinlegen, damit nicht zuviel Wasser in die Erde kommt, die soll ja trocknen.
      Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  47. Dfriel

    Hallo,
    ich habe an meinem Zitonenbusch an der Blattunterseite immer wieder winzig kleine schwarze/rot-braune Punkte. Ich wische sie jeden Morgen mit den Fingern ab. aber nach ein paar Tagen sin dwieder welche da.
    Was ist das ?

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      vielen Dank für die Anfrage. Es ist mit Sicherheit eine Eiablage eines Insektes, allerdings passt die Beschreibung zu keinem der klassischen Schädlinge. Ich sehe also keine aktue Gefährdung Ihrer Pflanze. Könnten Sie mir ein Digitalfoto mailen? Ich müsste mir Form und Farbe einmal näher ansehen.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  48. marion beck

    Hallo,

    mein zitronenbaum überwintert wie seit vielen Jahren in der Waschküche.
    zu meinem erschrecken, habe ich gerade gesehen, daß die zitronen am baum alle von roten kleinen punkten übersäht sind. was kann ich machen? sind die zitronen überhaupt noch verzehr bar?
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Marion Beck

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo Frau Beck,
      vielen Dank für Ihre Anfrage. Ihre Beschreibung klingt sehr nach Spinnmilben. Sind auch Spinnweben erkennbar? Als erste Gegenmaßnahme können Sie die Pflanze mit Wasser einsprühen, Feuchtigkeit mögen Spinnmilben überhaupt nicht. Die befallenen Früchte würde ich nicht verzehren, das Ganze ist ja auch eher unappetitlich. Stellen Sie Ihren Zitronenbaum so bald wie möglich raus, an der frischen Luft geht es den Spinnmilben nicht ganz so gut.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  49. Stefanie

    Ich glaube mein Zitronenbaum hat Schild- und Wollläuse. Außerdem machen sich Ameisen breit. Soll ich diekomplette Pflanze mit Öl einschmieren? Und welches Öl soll ich nehmen? Ich schicke auch gleich mal ein paar Fotos.

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      vielen Dank für die Nachricht, auch für die beiden Fotos, die ich per email erhalten habe. Haben Sie denn die Schild- und Wollläuse gesehen? Ich konnte auf den Fotos keine entdecken. Bevor Sie mit Öl starten, sollten Sie die Wollläuse mechanisch mit einem harten Wasserstrahl entfernen. Die Schildläuse können Sie zunächst mit einer Lösung aus Schmierseife bekämpfen. Verwenden Sie dazu ca. 250 bis 300 ml Schmierseife auf 10 l Wasser. Die Schmierseife erstickt die Läuse.
      Insgesamt sieht Ihre Zitrone nicht ganz so gut aus. Kann es sein, dass sie etwas dunkel steht? Gerade in Spanien sollte sie die volle Sonne genießen können. Vielleicht fehlt es ihr auch frischer Erde, so dass ein Umtopfen hilfreich wäre. Die roten Punkte auf der Zitrone könnten ein Pilzbefall sein, der auch mit dem nicht ganz so günstigen Zustand zusammenhängen könnte. Können Sie mir noch einmal ein Foto von dem ganzen Baum und vom Standort mailen, dann kann ich noch weitere Tipps geben.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  50. Orescanin

    Nein, es gibt kein Foto.
    Das Problem ist, es handelt sich nicht um Topfpflanzen.
    Es ist ein großer Garten mit großen Bäumen, also so gut wie unmöglich den „Täter“ auf frischer Tat zu ertappen.

    Trotzdem vielen Dank!

  51. Orescanin

    es scheint eine Art Fliege zu sein, die Ihre Eier in die Früchte legt…Die abgefallenen Früchte sammeln Sie regelmäßig ein und beseitigen diese, doch das Problem bleibt bestehen.
    Das gleiche Problem tritt auch bei den Oliven auf.

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Gibt es ein Foto von der Fliege? Ohne weitere Informationen ist es schwierig, etwas zu sagen. Vielleicht helfen Kleb- oder Duftfallen, aber dabei ist wichtig, den Schädling zu kennen. Oder Ihre Eltern nehmen einmal ein Exemplar mit zu einem Gärtner oder Gartencenter in Kroatien.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  52. Blandina Stehle

    Hallo kann mir jemand helfen ,mein Zitronenbäumchen hat immer wieder schwarze Blätter .Erst sieht es aus als ob jemand was drauf gespritzt hätte ,dann wird das ganze Blatt schwarz .

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo, vermutlich handelt es sich um einen Rußtaupilz, der häufig im Zusammenhang mit Schildläusen oder anderen Schädlingen entsteht. Also bitte, die Pflanze auf Schädlinge wie etwa Schildläuse untersuchen und den Pilz mit einem feuchten Tuch abwischen. Die Pflanze sollte trocken gehalten werden und einen vollsonnigen, warmen Platz erhalten, dann erholt sie sich bestimmt schnell wieder.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  53. Orescanin

    hallo,
    Meine Eltern haben in Kroatien etliche Mandarinen- Zitronen- und Orangenbäume.
    Das Problem: die Früchte fallen ab, bevor Sie ganz reif sind. Alle weisen Einstichstellen vor, genauso wie auch die Oliven-Früchte von den Olivenbäumen.
    Was können meine Eltern tun, ohne die chemische Keule einsetzten zu müssen, da Sie Wert auf biologischen Anbau legen.

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      zunächst müssten Ihre Eltern feststellen, welche Schädlinge für die Probleme verantwortlich sind. Wenn das feststeht, müssten Sie recherchieren, ob es Nützlinge gibt, die Ihren Eltern helfen können, um die Plage zu beseitigen. Sicher ist auch wichtig, die abgefallenen Früchte schnell zu beseitigen, damit der Vermehrungsprozess behindert wird.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  54. Karin Rose

    Ich habe mein Zitrusbäumchen umgetopft und nun finde ich vereinzelt kleine weiße Übeltäter,ich denke mir Wollläuse,
    auf Blatter und Früchte.Was kann ich dagegen tun?

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      wollläuse sind lästige, hässliche aber nicht allzu bedrohliche Schädlinge. Ich würde die Zitruspflanze mit einem hartem Wasserstrahl von unten bespritzen und die Wollläuse von der Pflanze „schießen“. Wenn Sie diese Behandlung ein bis zwei Mal wiederholen, dürfte der Spuk wieder verschwinden.
      Falls Sie nicht sicher sind, ob es wirklich Wollläuse sind, dürfen Sie sich gerne melden.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  55. Bäurle-Erb

    Hallo,
    die Blätter meiner Zitrusplanze sind mit hellen Stellen durchsiebt, es sieht aus wie ganz kleine winzige Löcher. Schädlinge kann ich mit dem bloßem Auge nicht erkennen, was könnte das sein? Die Minifrüchte werden schwarz und fallen ab. Ich schicke Ihnen per mail Fotos.

    Viele Grüße
    C. Bäurle-Erb

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      vielen Dank für die Anfrage, die Fotos habe ich erhalten. Die Blätter sehen nach Sonnenbrand aus, kann das sein? Vielleicht haben Sie die Pflanzen umgesetzt, so dass sie plötzlich viel mehr Sonnenlicht hatten. Werden alle Früchte schwarz oder nur einige? Da bei Zitruspflanzen alle Blüten befruchtet werden, wird immer ein Teil abgeworfen, da der Wurzelapparat zu klein ist, um alle Früchte zu ernähren.
      Gerne dürfen Sie sich noch einmal melden.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  56. Charlotte mietzner

    Hallo,
    Auf allen Blättern meines Citrusbaumes befinden sich winzige dunkle tiere, welche sich..bei etwas längerem Beobachten..fortbewegen.
    Die Blätter sehen aus wie mit Russ bestäubt. (Wesentlich kleiner als Schildläuse)
    Wie kann ich diese beseitigen?
    Ansonsten Blüten und Fruchtansätze wie gewohnt..
    Vielen Dank im Voraus!
    Mietzner

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      können Sie mir mal ein Digitalfoto an info@meine-orangerie.de mailen? Es hört sich nicht nach einem klassischen Schädling an. Ich würde zunächst einmal die betroffenen Blätter abwaschen, sofern es nicht zuviele sind. Nicht jedes Insekt ist auch ein Schädling für Zitruspflanzen, aber ohne Foto fällt die genaue Bestimmung schwer.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  57. Anita Maus

    Hallo,
    danke für die vielen Infos hier. Eine Frage: Auf der Unterseite der Blätter finde ich seit geraumer Zeit kleine orangefarbige Würmchen (ca. 1-2 mm), freuen sich auch über meine Minzen und Paprika, zusammen mit den grünen Blattläusen. Haben Sie eine Ahnung, was das sein könnte und wie ich dagegen vorgehen kann? Im Moment gelingt es mir noch, sie per Hand zu vernichten.
    VG

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      auch wenn die Informationen etwas knapp sind, hört sich das ja ganz nach einer Raupe an. Auf welcher Zitruspflanze findet das Ganze denn statt? Im Wesentlichen sind Raupen kein Problem für Zitruspflanzen. Gerne können Sie mir auch ein Digitalfoto an info@meine-orangerie.de mailen.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  58. Catharina Gaede

    Hallo,
    wenn ich die Schildläuse erfolgreich bekämpft habe, verschwinden die Ameisen dann von allein, oder sollte ich da auch nachhelfen. Wenn ja, mit was?
    vorab schon mal danke.
    eine sehr informative Seite

    1. Dominik Große HoltforthDominik Große Holtforth Beitragsautor

      Hallo,
      die Ameisen interessieren sich nicht für die Zitruspflanze, sondern nur für den Zucker, der von den Läusen ausgeschieden wird. Mit chemischen Pflanzenschutz würde ich zurückhaltend umgehen, Ameisen sind grundsätzlich wichtige Helfer für eine gesunde Umwelt.
      Viele Grüße
      D. Große Holtforth

  59. Pingback: Mandarinenbäume überwintern | Meine Orangerie

  60. Thomas Müller

    Gute und informierte Seite die vor allem die natürliche, konventionelle Schädlingsbekämpfung empfiehlt und nicht gleich die chemischen Keulen auspacken lässt.

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